Dein Leben = deine Verantwortung!

Wer hat Schuld an deiner Lage?


Deine Eltern, die Politik, die Wirtschaft? Dein Chef, dein nerviger Nachbar oder doch die unfreundliche Kassiererin?

Nein, nur DU allein!

Hart, aber wahr.

Du legst den Grundstein für dein Leben. Es sind deine Entscheidungen, die dein Leben zu dem gemacht haben, das es nun ist. Ob die Entscheidungen gut oder schlecht waren, weißt du, wenn du dir dein Leben anschaust.

Natürlich werden wir ständig von allem und jedem beeinflusst, aber auch hier hast du die Wahl. Worauf setzt du deinen Fokus? Lässt du dich von den „Jammerern“ beeinflussen und jammerst fleißig mit oder gehst du einen anderen Weg und gehst aus dieser negativen Spirale raus?

Wichtig ist erst einmal sein Leben zu reflektieren. Folgende grundlegende Fragen solltest du dir dabei ehrlich selbst beantworten:

  1. Welches Umfeld habe ich? Bestehen die Menschen mit denen ich mich umgebe aus negativ-denkenden Leuten oder sind diese eher positiv-gestimmt? Was schätze ich an diesen Personen? Bin ich froh, diese Menschen in meinem Leben zu haben? Dabei geht es nicht nur um den Freundeskreis. Durchleuchte dein gesamtes soziales Leben: alle Menschen, mit denen du irgendwie zu tun hast – bei der Arbeit, die Familie, natürlich der engere aber auch der weitere Freundes- und Bekanntenkreis, Kunden, Lieferanten. Das alles sind Beziehungen und Bindungen, die uns prägen oder beeinflussen können – positiv wie negativ.
  2. Welchen Weg bin ich gegangen, um an den Punkt zu kommen, an dem ich JETZT stehe? Denn die Summe der getroffenen Entscheidungen haben dich an diesen Punkt gebracht. Warum hast du diese Entscheidungen so getroffen, wie du sie getroffen hast? War das absolut unüberlegt und du hast keine Ahnung wieso, weshalb, warum oder hast du darüber nachgedacht und deine Pro- und Kontra-Liste, zumindest mental, geführt?
  3. Wer bin ich geworden durch die Entscheidungen und das Umfeld? Also wer bist du JETZT und bist du zufrieden und glücklich damit? Wenn deine Antwort positiv ist, dann herzlichen Glückwunsch. Die meisten von uns werden spätestens hier zumindest einige Aspekte ihres Lebens überdenken. Und das ist gut so! Denn das ist die Grundlage, um echte Veränderungen anzustreben.

Ja, diese Fragen zu beantworten, ist keine leichte Aufgabe. Aber es lohnt sich. Denn wenn du anfängst dich und dein Leben zu reflektieren, dann erhältst du Klarheit.

Klarheit darüber, wer du bist, was du willst und warum das so ist. Erst hier kannst du Veränderungsprozesse einleiten. Bedenke jedoch, dass du nur dich selbst und deine Reaktion auf bestimmte Dinge verändern kannst. Du kannst niemand anderen nachhaltig verändern.

Du kannst vielleicht nicht ändern, was dir andere antun, aber du hast immer die Wahl. Die Wahl, wie du darauf reagierst und wo du deine persönlichen Grenzen setzt. Deine Grenzen zu setzen ist ebenfalls eine der wichtigsten Verantwortungen, die du übernehmen musst. Für DICH!

Wir Menschen sind diesbezüglich wie Kleinkinder: Wir testen immer und überall unsere Grenzen aus. Entweder offensichtlich oder eben subtil. Und wenn wir ehrlich zu uns sind, dann reizen wir diese gerne aus. Wie weit komme ich bei Person X oder was lässt Person Y mir noch alles durchgehen? Und genau da ist der Knackpunkt. Wenn wir keine Grenzen setzen, dann sieht die auch keiner und richtet sich nur bedingt danach. Wenn wir also immer von Person X schikaniert werden, dann liegt das daran, dass WIR dieser Person nicht unsere Grenze aufgezeigt haben!

Harte Worte auch hier wieder, aber auch diese sind wahr. Wenn wir unsere Grenzen nicht verteidigen, dann macht das keiner, denn keiner kennt sie besser als wir selbst.

Hier also eine kleine Übung, wie du dir sukzessive deine Grenzen aufbaust: Wenn du etwas nicht willst – sag einfach „Nein“. Beginne erst in kleinen Schritten. Zum Beispiel wenn dir jemand auf der Straße deine kostbare Zeit klauen will und dich mit irgendwelchen Infos zum Spenden animieren will. Wenn dich das Thema interessiert, dann bleib gerne stehen, aber wenn nicht, dann lächle und entgegne mit einem freundlichen „Nein, Danke!“ und laufe ohne schlechtes Gewissen weiter. Ich fange hier gezielt mit einer kleinen Übung an, da viele bereits in solchen Situationen nicht „Nein“ sagen können und erst sicherer im Umgang damit werden müssen.

Falls du bei Fremden kein Problem mit dem „Nein-Sagen“ hast, dann probiere es auf einer anderen Ebene. Bedenke immer: Freundlich, aber nachhaltig – ohne große Erklärung.

Fazit:
Es liegt in deiner Verantwortung, wie du auf etwas oder jemanden reagierst und was du daraus machst.


Hast du die Reflexion gemacht? Deine Grenzen gesetzt? Vielleicht auch schon Erfolge im „Nein-Sagen“ gemacht? Über Feedback und Kommentare würde ich mich freuen.

Liebe Grüße


Yvonne

P.S. Besucht mich doch auch auf Instagram (@yhcoaching) oder auf meiner FB-Seite (YH Coaching & Consulting) 

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