Stay Hungry! – die 3 Erfolgsfaktoren von Arnold Schwarzenegger

Arnold Schwarzenegger - der Mann, der bisher alles in seinem Leben erreicht hat, was er wollte. Vom Bodybuilder zum Schauspieler bis hin zum Gouverneur von Kalifornien. Alles was er sich in den Kopf gesetzt hat, hat er erfolgreich umgesetzt.

Letztes Wochenende hatte ich die Ehre, ihn in der Olympiahalle in München live zu erleben. Auch wenn ich vorher kein Arnie-Fan war – jetzt gehört er für mich zu den beeindruckensten Menschen mit absolutem Vorbild-Charakter. Im Rahmen der Veranstaltung hielt er einen Vortrag zum Thema Erfolg und welche wichtigen Faktoren für ihn nach wie vor relevant sind, um erfolgreich zu sein.

"Stay hungry!"

1. Habe eine Vision!

Wo willst du hin und warum?

„Wenn du es dir vorstellen kannst, dann kannst du es auch erreichen!“

Jedes seiner Ziele konnte er sich vorstellen. Er wollte Bodybuilder werden! Aber nicht nur Bodybuilder, er wollte der Beste werden. Also stellte er sich vor, der beste Bodybuilder zu werden… und wurde zum Besten! Nachdem er das erreicht hatte, blieb er natürlich nicht auf dem Level und ruhte sich auf seinen Lorbeeren aus, sondern visierte bereits neue Ziele und Visionen an.

Visionen können nie groß genug sein. Träume groß, auch wenn dich alle anderen als „Spinner“ abtun. In den USA ist die Mentalität „Dream big – vom Tellerwäscher zum Millionär“ absolut etabliert. In Deutschland werden wir von klein auf dazu konditioniert nur „realistische“ Ziele zu verfolgen – und hören auch noch darauf! Warum also gibt es wohl vor allem in den USA die größten Durchstarter, während in Deutschland zwar Entwicklungen vorangehen, jedoch diese nicht so groß sind?

2. Höre nicht auf die Nein-Sager!

Arnold Schwarzenegger begegnete auf seiner Reise vielen Nein-Sagern. Angefangen von seinen Eltern, die absolut nichts davon hielten, dass er Bodybuilder werden wollte. Danach Agenten, die Arnie auslachten, als er Schauspieler werden wollte und sagten, dass es keine passenden Filme für einen 250-Pfund-Muskelpaket geben würde. Oder auch alle Menschen, die sich nicht vorstellen konnten, dass ein gebürtiger Österreicher in den USA Gouverneur werden könnte. Er hat sich viel anhören müssen, warum etwas nicht geht. Aber hat er sich deswegen davon abhalten lassen? Wie man sieht absolut nicht!

„Lass dir nicht sagen, warum etwas nicht geht – suche Gründe, warum es doch funktionieren kann!“

Du kennst das bestimmt, dass es im Umfeld immer wieder Menschen gibt, die dir einreden, dass du etwas nicht kannst oder etwas nicht geht. Denke immer daran, dass das ihre Grenzen sind und nicht deine! Oft spricht dabei die Angst aus diesen Menschen, weil sie nicht wollen, dass du dich veränderst oder sie durch deinen Erfolg erkennen müssen, dass sie selbst nichts erreichen oder erreicht haben. Deshalb reden sie alles „Neue“ erstmal schlecht. Nimm dir das nicht zu Herzen, denn oftmals ist das nicht auf deine Persönlichkeit gemünzt, sondern liegt an ihrer eigenen Unfähigkeit.

3. Reiß dir den Arsch für deine Ziele auf!

Egal, welche Ziele und Visionen du hast, komm nicht nur in die Umsetzung … ins „TUN“, sondern gehe jeden Tag die sogenannte Extra-Meile. Packe überall das Quäntchen „Mehr“ drauf, so der Rat von Arnold Schwarzenegger. Er machte beispielsweise die gleichen Übungen für den Muskelaufbau wie die anderen Bodybuilder – jedoch machte er dafür umso mehr Wiederholungen! Er wollte etwas Außergewöhnliches erreichen, also musste er auch außergewöhnlich hart dafür arbeiten.

„Work your fucking ass off!“

Klare Worte für einen Ex-Gouverneur, aber wahr. Wir machen es uns schon schwer überhaupt in die Umsetzung zu kommen und dann sollen wir auch noch hart daran arbeiten? Ja, das sollen wir! Zumindest, wenn wir auch wirklich unsere Ziele und Visionen erreichen wollen. Daran geht kein Weg vorbei.

Wenn wir mit minimalem Einsatz agieren, dann können wir nicht mit maximalem Ergebnis rechnen. Das funktioniert betriebswirtschaftlich schon nicht, dann wird es auch im realen Leben nicht funktionieren.


Spätestens hier kommen die faulen Beispiele von Leuten, die immer nur durch reines Glück erfolgreich wurden. NEIN! Diese erfolgreichen Menschen hatten kein Glück, denn die wirklich harte Arbeit, die vor dem Erfolg geleistet wurde, sehen die meisten Menschen nicht. Wie viele erfolglosen Castings oder Filme hatten die jetzigen Hollywood-Stars bevor sie den ersten Bekanntheitsgrad erreichten? Wie viele Stunden mussten diese Texte lernen, Choreographien, Mimik, Gestik und alles andere proben, dass diese eine Szene sitzt? Jeder sieht nur das Endergebnis, aber nicht die wirkliche Arbeit dahinter. Kurz gesagt: Glück ist harte Arbeit!

Wie anfangs bereits erwähnt, ist Arnold Schwarzenegger ein absolutes Vorbild. Nicht nur, weil er Fokus und Durchhaltevermögen hat und dementsprechend alles erreicht hat. Er ist nach wie vor bodenständig und vor allem dankbar. Er sagt, dass man ihn nicht „Selfmade“ nennen soll, weil es nicht nur sein Verdienst ist, sondern der eines jeden Mitwirkenden. Ohne die Zuschauer oder das passende Drehbuch, wäre er beispielsweise nie so weit gekommen. Er ist heute noch dankbar für jeden Mensch, der ihm in irgendeiner Form behilflich war – auch wenn es „nur“ die Übersetzung für den 1. Vertragsabschluss im Fitnessstudio in den USA war. Er wollte aus Dankbarkeit gegenüber den USA und vor allem Kalifornien, Gouverneur werden, um etwas zurück zu geben zu können an den Staat und das Land, das ihm so viel ermöglicht hat.

Fazit:

Erfolg ist dann möglich, wenn
  • du weißt, was du willst und warum
  • du dich nicht von deinem Weg abbringen lässt
  • du hart an der Erreichung deiner Ziele arbeitest
  • du immer dankbar dafür bist


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Liebe Grüße


Yvonne

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